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Kennst du den Dingo?

Australischer Dingo im Vergleich zum iberischen Wolf
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Sagt dir der Name Dingo etwas? Einige kennen ihn schon, weil sie schon einmal in Australien waren, oder weil sie ihm schon einmal im Zoo untergekommen sind.

Dingos sind eigentlich Haushunde, die vermutlich vor 2000 v. Chr. von südostasiatischen Seefahren nach Australien mitgenommen wurden. Diese verwilderten dort, fingen an sich anzupassen und auf freier Wildbahn zu leben.

Stammt der Dingo vom Haushund ab oder ist er eine eigene Art Wolf?

Der wissenschaftliche Name des Dingos ist Canis lupus dingo. Allerdings scheint es als streiteten sich die Geister, ob der Dingo nun eine eigene Art der Gattung Hunde sei, oder ob er doch zu den Haushunden gehört. Meistens nennt man ihn deshalb noch Canis lupus familiaris dingo, abgeleitet vom Haushund (Canis lupus familiaris). Eines ist klar: Der systemaitsche Name der Dingos besagt, dass es sich um eine Unterart des Wolfs handelt: Canis lupus.

Vergleichen wir beide Steckbriefe und die Systematik, des Dingos und des Iberischen Wolfes.

Was macht Dingos einzigartig?

Dingos kommunizieren ähnlich der Haushunde über Laute, nur dass sie anstatt zu bellen, eher heulen oder fiepen. Hier haben Forscher bereits acht Lautklassen mit 19 unterschiedlichen Lautäußerungen unterscheiden können.

Wenn sie einmal bellen, tun sie das kurz, denn Bellen ist unter den australischen Dingos, eine eher wenig verwendete Art zu kommunizieren. Man geht davon aus, dass sie nur dann bellen, wenn Gefahr im Anflug ist.

Auf dem Speiseplan der Dingos steht das Rote Riesenkänguro, Wallaby, Rind, Wombat, Kaninchen und Ratten. Hauptsächlich also typisch australisches Wildtier.

Dingo – Straßenhund oder Wolf?

Sagt jemand in Australien „Dingo“, kann es sein, dass er damit nicht den Australischen Dingo, also den Wolf, meint, sondern einfach alle wildlebenden Hunde. Denn Dingos sind kaum noch reinrassig, da sie sich mit den Haushunden und Straßenhunden kreuzen.

Carolina-Hunde sehen den australischen Dingos sehr ähnlich. ©Noloha

Es ist schwer diese Tiere wissenschaftlich einzuordnen, da sie entweder als Wolf, als Hund oder „Dingos“ bezeichnet werden. Außerdem gibt es einige Hundearten, die dem australischen Dingo sehr ähnlich sehen, wie z.B. die Carolina-Hunde und die Borneo-Hunde.

Wichtiger Einfluss des Dingos

Nach der Ankunft des Dingos in Australien starben andere Tiere, wie der Beutelwolf, der Tasmanische Teufel und das Tasmanische Pfuhlhuhn aus. Man geht davon aus, dass der Dingo für das Verschwinden dieser Tiere verantwortlich ist, da dieses mit der Ankunft des Dingos in Australien zeitlich zusammenfällt.

Literaturverzeichnis

Briggs, Mike, Peggy (2016): Tiere: Lebensräume, Verhalten, Eigenschaften, Bath, UK: Parragon

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