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Kennst du das Zebra?

Das Zebra gehört wie die Esel zur Familie der Pferde. Jedes Zebra hat seine individuelle Zeichnung und Streifen.
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Jeder erkennt auf die Schnelle ein Zebra. Aber hast du dich schon einmal gefragt, was ein Zebra genau ist? Ist es ein Pferd, ein Esel oder doch eine ganz andere Spezie? Schauen wir uns das berümte gestreifte Zebra genauer an.

Zebras erkennt ja wirklich jeder an deren auffällig gestreiften Muster. Schon alleine anhand der Statur lässt sich erkennen, dass Zebras dem Pferd sehr ähnlich ist. Vergleichen wir hierzu also eine Art Zebra, das am häufigsten vorkommende Steppenzebra mit dem Hausesel, der vom Afrikanischen Esel abstammt. Danach sehen wir uns eine Art Pferd an und stellen fest, wer mit wem, verwandt ist.

Der Afrikanische Esel zeichnet sich durch seine Maserung an den Beinen aus. ©Ericj, Wikimedia

Unser Haustier der Hausesel stammt vom Afrikanischen Esel ab. Letzterer ist im Gegensatz zum Hausesel nur noch in Teilen Äthiopiens und Somalia zu Hause. Dort geht der Bestand aber immer weiter zurück.

Wie du sehen kannst ähneln sich Zebra und Esel sehr. Zum Beispiel das Steppenzebra, der Hausesel und das Hauspferd, wie beispielsweise die Rasse der Haflinger, gehören alle zur Familie der Pferde. Pferde sind allerdings deutlich schwerer und robuster. Nicht zu vergessen ist, dass Hauspferde je nach Rasse gezielt auf Stockmaß, Körperbau, etc. gezüchtet werden.

Was ist so besonders an Zebras?

200.000 Zebras leben auf freier Wildbahn in der Serengeti und im Masai-Mara-Nationalpark in Ostafrika. Dort ziehen sie im Urzeigersinn je nach Trocken- oder Regenperiode durch die Steppenlandschaft. Bemerkenswert ist, dass Zebras dicht mit anderen Tierarten, wie Antilopen und Gnus, in großen Herden zusammenleben. Das nennt man Weidegesellschaften. Das ist vor allem möglich, weil diese Tiere andere Gräser fressen und somit keine Konkurrenten darstellen. [vgl. Briggs, 2016: 211] Aber auch Giraffen und Strauße leben mit Zebras in der Gemeinschaft. Mit ihren langen Hälsen sind sie gute Wachen und schlagen bei Gefahr Alarm.

Zebrastreifen haben Sinn

Es gibt verschiedene Theorien über den biologischen Nutzen der Streifen der Zebras. Dabei ist aber ganz klar: Jedes Zebra hat seine individuelle Zeichnung, ähnlich wie beim menschlichen Fingerabdruck. Über diese Maserung erkennen auch Mütter ihre Folen wieder. Deshalb verdrengt die Mutter bei der Geburt alle anderen Familienmitglieder und bleibt zwanzig Minuten dicht an ihrem Folen. In dieser Zeit prägt sie sich die einzigartige Zeichnung ihres Babies ein. So erkennt sie es in der Herde später sofort wieder. [vgl. Zoo Hanover, 2022]

Gefährlichster Feind der Zebras ist der Löwe und Gepard. Weil Zebras aufgrund ihrer Streifen in der Herde verschwinden und nicht klar ist wo ein Zebra anfängt oder aufhört, suchen sich Feinde immer die schwächste Beute oder ein von der Herde entferntes Zebra aus. Die Streifen dienen also der Verwirrung der Feinde.

Das Bergzebra ist eines der drei Zebraarten.

Hat jedes Zebra gleiche Streifen?

Es gibt drei Zebra-Arten: Das Bergzebra, Grevy-Zebra und Steppenzebra. Letzteres unterscheidet sich wiederum in sechs Unterarten. Interessant ist, dass sich alle sehr in der Streifenzeichnung unterscheiden. Dabei weist das Fellmuster entweder dickere, dünnere, weniger oder mehr Streifen auf. Das heute schon ausgestorbene Quagga hatte sogar nur am Rumpf Streifen.

  • Böhm- oder Grant-Zebra
  • Mähnenloses Zebra
  • Burchell-Zebra
  • Chapman-Zebra
  • Crawshay-Zebra
  • Quagga, welches schon seit 1883 ausgestorben ist.

Wie lange gibt es Zebras schon?

Das erste „Zebra“ soll schon vor 367.000 Jahren in Südafrika gelebt haben. Dieses eigentliche Pferd ist Vorfahre der heutigen Steppenzebras und des Afrikanischen Wildesels, letztere wurde später domestiziert und zum Hausesel (Equus asinus asinus).

Bilderverzeichnis

Literaturverzeichnis

  • Zoo-Hannover, Tierlexikon: Grant-Zebra [03.05.22]
  • Briggs, Mike, Peggy (2016): Tiere: Lebensräume, Verhalten, Eigenschaften, Bath, UK: Parragon

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