Die Leine richtig halten

Die Leine richtig halten – den Hund richtig führen

Die Leine richtig halten ist beim Hundetraining und beim Gassi gehen das Um und Auf. Es gibt tatsächlich einige Grundregeln für das richtige Halten der Hundeleine.

Wie man die Leine richtig hält

Wir stellen uns vor, dass die Leine eine Verbindung zu unserem Hund ist und wie unser ausgestreckter Arm fungiert. Wir verwenden also die Leine, um den Hund zu lenken, anstatt ihn zu berühren oder zu streicheln.

Die Leine richtig halten beim Spaziergang

Wir führen die Leine immer mit zwei Händen, das ist besonders wichtig bei großen schwerern Hunden, aber auch bei kleinen. Je nachdem, auf welcher Seite unser Hund geht, wird mit einer Hand kurz und mit der anderen Hand lang gehalten. 

Als Beispiel: Der Hund geht auf der rechten Seite. Dann nimmst du die Leine mit der rechten Hand kurz, so dass sie zwar nicht gespannt, aber trotzdem gut kontrollierbar ist. Die Leine soll durch die gesamte Handfläche gehen. Mit der linken Hand hältst du die Leine lang, locker, und durchhängend zur anderen Hand. Die am besten 3m lange Leine rollst du dann in der linken Hand so ein, dass sie schnell ausrollbar ist.

Die Leine richtig halten: mit zwei Händen.
So ist es richtig: Der Hund links: die linke Hand kurz nahe dem Hund und die rechte Hand lang.

Wenn du deinem Hund also in einer Situation mehr Spielraum geben möchtest, kannst du ganz einfach die Leine der (in diesem Fall) rechten Hand loslassen und hast gleichzeitig den Hund unter Kontrolle.

Wenn wir mit unserem Hund spazieren gehen, lassen wir ihn neben uns laufen, ohne uns zu überschreiten.

Warum soll die Leine mit zwei Händen gehalten werden?

Mit zwei Händen hat man viel mehr Kraft als mit einer alleine und den Hund in einer pränzlichen Situation besser unter Kontrolle. Die Leine mit zwei Händen zu halten bedeutet nicht, dass du deinem Hund keine lange Leine geben sollst, sondern vorausschauend Situationen kontrollieren musst. Mit einem Hund Gassi zu gehen ist ein stätes Handhaben von Situationen, in denen Hunde spielen, raufen, Essensreste aufheben, sich in Kot wälzen und über die Straße laufen wollen. Deshalb ist es wichtig immer aufmerksam zu sein und mit der Leine zu arbeiten, vor allem wenn sie plötzlich Angst haben vorm Gassi gehen.

Die Leine richtig halten während dem Hundetraining

Während der Übungen nehmen wir unseren Hund an die Leine und ans Halsband. Das hört sich vielleicht in erster Linie übertrieben an, denn warum sollte er zuhause und drinnen an die Leine? Doch es ist äußerste empfehlenswert den Hund beim Hundetraining anzuleinen. Selbst beim einfachsten Sitz- oder Platztraining hilft die Leine. 

Warum wir beim Hundetraining anleinen?

Beim Training wird der Hund am besten nicht berührt oder gestreichelt, auch nicht um ihn für gutes Verhalten zu loben. Sie hier: die 4 Arten einen Hund zu loben.

Deshalb verwenden wir die Leine, die uns mit unserem Vierbeiner verbindet und wie ein ausgestreckter Arm fungiert. Auch beim einfachsten Sitztraining verzichten wir nicht auf die Leine, denn der Hund sollte unter keinen Umständen berührt werden oder durch niederdrücken gezwungen werden sich zu setzen. Außerdem kann es oft passieren, dass der Hund aufspringt, uns anspringt, wenn er das Leckerli sieht. Dieses Verhalten verhindern wir sofort mit der Leine. 

Die Leine richtig halten

Da der Hund während dem Training und bei vielen Gelegenheiten springen oder sich wegbewegen könnte halten wir ihn an einer kurzen Leine (höchstens 2m). Dabei unterscheiden wir zwischen der Führhand und der Belohnungshand. Wenn wir Rechtshänder sind, ist unsere Belohnungshand rechts und die Führhand links. Das Allerwichtigste beim Training ist, den Hund zum richtigen Zeitpunkt zu loben. Deshalb geben wir die Leckerlis bzw. das Futter mit der schnelleren Hand (der Belohnungshand) und halten die Leine mit der anderen Hand (Führhand).

Als Beispiel das Kommando “Platz”: Du bist zum Beispiel Rechtshänder, dann hältst du die Leine in der linken Hand und mehrere Leckerlis in der rechten Hand. Bevor du ihm das Kommando “Platz” gibst, drehst du eine kleine Runde mit ihm im Wohnzimmer und plötzlich sagst du “Platz” und zeigst mit der rechten Hand (Belohnungshand) mit dem Finger und die Leckerlis in der geschlossenn Hand auf dem Boden vor dir. Gleichzeitig hältst du die Leine kurz und deutest immer wieder an dass er sich hinlegen soll. Das bedeutet nicht dass du ihn ruckhaft ziehen sollst, sondern gefühlvoll mit der Leine etwas nach hinten ziehen. Mache außerdem mit der Belohnungshand Bewegungen von der Schnautze des Hundes Richtung Boden, lass ihm das Leckerli riechen und dann warte bis er sich hingelegt hat.

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